Saisonauftakt der Würzburger Triathleten

Mit dem Dental Technik Hartwich Triathlon beginnt für die Würzburger Damen und die zweite Herrenmannschaft am Samstag, den 20.05., in Weiden die diesjährige Triathlonsaison.

Da sich der Kader der Würzburgerinnen von 9 auf 17 Damen fast verdoppelt hat, haben sie erstmals in der Vereinsgeschichte zwei Mannschaften für den Ligabetrieb gemeldet. Neben der ersten Mannschaft in der Regionalliga wird es 2017 in der Bayernliga eine weitere Damenmannschaft geben. Neu im zweiten Damenteam sind Ina Stäcker, Lisa Düngfelder, Miriam Sauerwein, Flora Brückner und Lara Pröschel. Ziel ist es, die Jugendlichen an den Ligabetrieb heranzuführen und eine Platzierung im Mittelfeld zu erreichen.

Nicht nur in Würzburg gab es Veränderungen. Bisher existierte bei den Damen im Triathlon nur die erste Bundesliga, darunter folgten die Regionalligen der jeweiligen Landesverbände. Ab 2017 wird es nun auch bei den Damen eine 2. Bundesliga Süd geben. Dadurch sind nicht nur wie üblich der Regionalligameister, MRRC München, sondern auch die 2. und 3. platzierten Puma Team TV 48 Erlangen II und Radbar TriTeam SV Bayreuth aufgestiegen.

Die Würzburgerinnen belegten letztes Jahr den 5. Platz. Verstärkt durch Lea Cagol, Eleisa Haag und Laura Zimmermann ist für die erste Damenmannschaft das Ziel dieses Jahr klar: Die Würzburgerinnen wollen um die Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd mitreden.

 


 

Ironman Frankfurt am 03.07.2016

"Ein Wettkampfbericht von uns... wer will das denn lesen?"
Zwei Vertriebler - Ein Ziel! Wie schafft man es trotz eines vollen Terminplans mit mindestens 50 Wochenstunden Arbeit die Vorbereitung auf einen Ironman gesund und mit Spaß an der Sache durchzuziehen?
Begonnen hat alles im Januar mit dem Einstieg ins geregelte Training. Um uns am 03.07. den Traum vom Finish des Ironman Frankfurt zu erfüllen, galt es für uns von nun an, immer wieder den Spagat zwischen Arbeit, Privatleben und Training zu meistern. Wir wollten natürlich topfit und gut vorbereitet am Start stehen, aber es war uns auch wichtig, auf dem Weg dorthin nicht die Freude zu verlieren. Es galt also die langen Einheiten ohne die so eine Vorbereitung nun mal nicht funktioniert auf die Wochenenden zu legen! Unter der Woche wurden immer mal wieder in der Mittagspause die Laufschuhe geschnürt oder nach einer anstrengenden Tagung noch in einen nahegelegenen See gesprungen. Mit etwas Improvisationstalent und Flexibilität lässt sich immer etwas Bewegung integrieren  
Je näher der große Tag rückte umso nervöser wurden wir natürlich, wenn mal wieder eine Trainingseinheit einer Abend Veranstaltung oder einem Seminar zum Opfer fiel. Gegenseitig konnten wir uns aber immer wieder beruhigen - geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid - und waren uns letztlich auch sicher, dass wir uns gemessen an den Umständen bestens vorbereitet hatten und konnten selbstbewusst an den Start gehen, auch wenn nicht immer die angestrebte Trainingszeit erreicht wurde. Wichtig ist für eine Langdistanz ja vor allem der Kopf, und der freute sich riesig auf den IM Frankfurt!! So half auch das Visualisieren des berühmten Zieleinlaufs am Römer, wenn die ein oder andere Einheit lang und kräftezehrend war.
Am Wettkampftag gelang uns genau das, was wir uns als Ziel gesetzt hatten: Wir genossen den Tag (auch wenn es natürlich zwischendurch auch ein bisschen weh getan hat), erlebten ihn ganz bewusst, reflektierten auch währenddessen immer mal wieder über den langen Weg der Vorbereitung und überquerten die Ziellinie mit einem Lächeln im Gesicht!!
Langdistanz trotz stressigen Job? Wir können euch nur ermutigen es zu wagen - mit der richtigen Zielsetzung! We will be back


Sieg der SVW05-Triathletinnen in Alzenau in ihrer Altersklasse

Einen krönenden Saisonabschluss konnten Franziska Krull und Susanne Meininger vom SV Würzburg 05 am vergangenen Sonntag beim 20. Alzenauer Triathlon 2016 feiern.
Bei der Jubiläumsausgabe des familiären Wettkampfs bestritten knapp 300 Teilnehmer die Distanzen 550 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Franziska Krull erreichte dabei in einer Zeit von 1:11:24 den zweiten Platz bei den Damen und musste sich lediglich der Profi-Triathletin Dana Wagner geschlagen geben. Mit nur denkbar knappen neun Sekunden verpasste Susanne Meininger das Treppchen und landete auf einem beachtlichen 4. Gesamtplatz der Damenwertung (1:12:07). Grund zu feiern hatten sie dann in der Altersklassenwertung (25-29 Jahre), bei der sie den ersten und zweiten Platz belegten. Mit dieser Leistung konnten sie eine erfolgreiche Triathlonsaison, in der die beiden schon mit der Regionalligamannschaft der SVW05-Damen den 5. Platz feierten, ausklingen lassen.
 
Foto: Triathlon SVW 05
 

Saisonabschluss der 2. Triathlon Bundesliga Süd - Würzburger Triathleten auf Platz 10

In Baunatal wurde der letzte Wettkampf der 2. Triathlon Bundesliga Süd ausgetragen.
Für den SV Würzburg 05 gingen Kevin Antoni, Markus Unsleber, Felix Bregenzer, Tobias May und Julian Müller an den Start. Es galt eine Sprintdistanz von 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen als Team zu absolvieren. Durch das separat stattfindende Schwimmen im Hallenbad wurden die Startzeiten für den anschließenden Bike and Run bestimmt. Die Triathleten des SV Würzburg 05 hatten beim Schwimmen zunächst Probleme im starken Feld der 2. Bundesliga mitzuhalten, konnten aber sowohl beim Radfahren als auch beim Laufen wieder Boden gut machen und kamen als 10. ins Ziel. Damit sicherten sie sich in der Gesamtwertung der 2. Bundesliga Süd den 9. Tabellenplatz von 14 Teams.
 
v.l.: Tobias May, Markus Unsleber, Kevin Antoni, Felix Bregenzer, Julian Müller
Foto: Lisa Heinrichs (SV Würzburg 05)
 

Allgäu-Triathlon am 21.08.2016 - DM Olympischen Distanz

Vergangenen Sonntag (21.08.16) ging Franziska Krull auf die Strecke des Allgäu-Triathlons (Olympischen Distanz) in der gleichzeitig auch deutsche Titel vergeben wurden. Da im Vorfeld keine Zeit mehr blieb, sich die Strecke anzusehen, hieß es für sie am Morgen des Wettkampfs: “Augen zu und durch!“

Begonnen wurde mit dem Schwimmen im 20 Grad warmen Alpsee. Die zu bewältigenden 1500 m wurden zwischendrin durch einen kurzen Landgang unterbrochen. Zu dem Zeitpunkt fing es an zu regnen, welches auf dem ersten Teil der Radstrecke noch anhielt. Die Fahrbahn war entsprechend nass und es galt, vorsichtig zu sein, um keinen Sturz zu riskieren. Dank der Hilfe ihrer Vereinskollegin Laura Zimmermann am Vortag konnte Krull mit neu eingestellter Sattelposition mehr Druck auf die Pedale bringen.

Leider sprang ihr nach dem ersten Anstieg die Kette heraus. Ärgerlich, aber nach ein paar schnellen Handgriffen war die Sache verschmerzt. Schon bald war der anspruchsvolle mit vielen Höhenmetern gespickte Radkurs bewältigt und der Wechsel auf die Laufstrecke geglückt. Hierbei konnte sich Krull weiter nach vorne arbeiten und Plätze gut machen. Belohnt wurde sie mit einem 4. Platz in ihrer Altersklasse und einem guten 15. Platz der Gesamtwertung bei den Deutschen Meisterschaften auf der Olympischen Distanz in einem stark besetzten Teilnehmerfeld. So kann ihre erste Triathlonsaison zu Ende gehen. 

 


 

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