2 Würzburger Nachwuchsathleten mit Erfolgen bei den Unterfränkischen Crosslauf-Meisterschaften in Gambach

Trotz frostigen Temperaturen und einigen eisigen Stellen auf der schneebedeckten Wettkampfstrecke in Gambach wollten sich die Nachwuchstriathleten mit den besten Leichtathleten in Unterfranken messen, da sich dieser Wettkampf gut für einen Trainigslauf anbot.
Eingelaufen wurde vormittags auf den Weinbergen und auf dem Sportplatz am Sportheim bei strahlendem Sonnenschein.
Dies sollte schon einmal zum Eingewöhnen auf die mit sehr steilen Anstiegen und technisch anspruchsvollen Teilen gespickte Strecke dienen.
Zuerst war Felix Bäckmann im Rennen der U18 über 3420 m an der Reihe. Er lief eine Zeit von 12:26 min und war damit zufrieden. In seiner Altersklasse wurde er Dritter mit nur 19 Sek nach dem Ersten. Danach freute er sich schon wieder auf nächstes Jahr, denn da will er seine Zeit nochmal verbessern.

Felix Bäckmann (im Vordergrund)
Foto: mainDing


Danach wurde es für Jonas Kreckel in der U16 ernst. Nach dem (krankheitsbedingt) verkorksten Rennen beim Staustufenlauf in Karlstadt war er wieder gut in Form und wurde nach einem spannenden Schlusssprint Zweiter in seiner AK in einer sehr guten Zeit von 8:18 min. Auch er war zufrieden und schaut jetzt voller Vorfreude auf den ersten Saisonhöhepunkt beim Swim & Run in Weiden hin, bei dem das Podium das Ziel ist.

Jonas Kreckel (rechts im Bild )
Foto: mainDing

Bis zu den nächsten Wettkämpfen heißt es weiter fleißig trainieren und dann hoffentlich Erfolge feiern !

 


 

SV 05 Athleten überzeugen am 07.12.2014 beim Nikolauslauf in Ochsenfurt

Bei winterlich kühlen Temperaruten ging es für rund 700 Athleten auf unterschiedlichen Distanzen, durch die Altstadt Ochsenfurts.

Von der Triathlon-Abteilung des SV Würzburg 05 waren sowohl Erwachsenen also auch das Jugendlager erfolgreich vertreten.
Gesamtsiegerin der Frauen im Hauptlauf war nun schon zum 4. mal in Folge Laura Zimmermann, die für knapp 7,5 km 26:12 Minuten benötigte.

Auf der kürzeren Distanz über 3 Km dominierte die erstmals für den SV 05 startende Lara Pröschel ihre Altersklasse W15 mit eine Zeit von 12:38 min.

Lara Pröschel (Links)

Auch Neuzugang Felix Bäckmannn überzeugte mit dem 2. Platz in der Altersklasse MJB mit einer starken Zeit von 10:12 min.
Nun heisst es für die Athleten fleissig weiter trainieren, denn der nächsten Wettkampf kommt bestimmt.

 


 

 

IRONMAN 70.3 South Africa

Rennbericht von unserem Profi-Athleten Johannes Moldan zu seinem 5. Platz in Süd Afrika

Hallo Zusammen,
heute kommt mal wieder ein kleiner Bericht zur Lage hier im Süden.
Das erste Rennen der Saison ist gelaufen und die Saison 2015 eröffnet! Taataaaaa, wurde auch Zeit!

Den Winter über habe ich viel alleine trainiert und nur einige regionale (südafrikanische) Rennen bestritten. Meine gesundheitlichen Probleme vom letzten Jahr, habe ich zusammen mit meinem Arzt wieder ganz gut hinbekommen. Eigentlich sogar komplett weg. Meine Atmung funktionierte im Training und im Alltag wieder normal, ob das im Rennen auch so bleiben sollte, wusste ich bis gestern nicht.

Das war mit ein Grund, weshalb der Wettkampf gestern auch für mich etwas spannender war als sonst! Und natürlich wollte ich wissen, wie ich zurzeit im internationalen Vergleich da stehe.

Aber jetzt zum Rennen:
Gestartet wurde das Schwimmen um 6:45 Uhr im indischen Ozean. Mit den Wellen kam ich verhältnismäßig gut zurecht. Die Orientierung habe ich zwar des öfteren verloren und musste von Begleitbooten wieder auf den richtigen Kurs gebracht werden, aber die Komplettkathastrope wie beim Schwimmwettkampf eine Woche zuvor blieb mir erspart (Damals war ich nochmal 3 Minuten langsamer und dachte, ich komme nie wieder an Land). Als ich dann zusammen mit Bart Aernouts in die Wechselzone lief, wusste ich, dass ich ganz gut im Rennen lag. Weiter lesen auf: http://www.spocoon.com/b-ironman-70-3-south-africa.html

 

 


 

Wettkampfbericht Anine Hell Transvoralberg Triathlon 31. August 2014

Der Wilde unter den Triathlon Veranstaltungen – und wer bergauf fahren nicht leiden kann, sollte zuhause bleiben.

Als Saisonanschluß hatte ich mir in diesem Jahr den Transvorarlberg Triathlon mit Start in Bregenz im Bodensee und Ziel in Lech am Arlberg ausgesucht. Einerseits weil es nahe vor meiner Haustür ist und andererseits weil die „Trans“- Vorarlbergstrecke eine eindrucksvolle Kulisse versprach.

Der Massenstart im Seebad des Bodensees in Bregenz, direkt neben der imposanten Festspielbühne war speziell. Die Athleten fühlten die Anspannung schon fünf Minuten vor dem Start, als der Sprecher die Athleten bat sich vom Einschwimmen wieder an Landstart zu bebeben. Gemeinsam standen wir am Ufer und begannen zu klatschen, um sich einerseits die Nervösität zu nehmen und andererseits an den Nachbarn abzugeben. Es folgte der Startschuss und 471 Staffel und Einztelstarter mit neongrünen Badekappen stürzten sich für 1,2 km Schwimmen in den 19 Grad warmen Bodensee. Mir blieben beim Schwimmen Ellenbogen oder sonstige Körperteile, die mich darn hinderten geradeaus Schwimmen zu können und so kam als als 9te Frau aus dem Wasser.

Die 93 km lange Radstreckte zieht sich quer durch die wunderbare Urlaubslandschaft Vorarlbergs, den Bregenzerwald, über den 1675m hohen Hochtannbergpass zur zweiten Wechselzone nach Lech am Arlberg. Ich hatte also 2000 Höhenmeter zu bewältigen. Bis vor dem viel besungenen Ort Mellau ("Vo Mello bis ge Schoppornou", Holstuonarmusigbigbandclub, kurz HMBC), war die Straße trocken, dann hüllte sich der Hochtannbergpass im mystischen Nebel und die Temperaturen fielen ab. Es wurde nass.

Schon im Bregenzer Wald ließ „der Trans“ die Radler auf den ersten 40 Kilometern die Anstiege spüren. Ich versuchte es nicht zu schnell an zu gehen und mir die Körner für den eigentlichen Pass zu sparen. Am Hochtannbergpass konnte ich einige Fahrer überholen und gegen mein Ärgernis auf den wenigen flachen Teilstücken nicht vorran zu kommen, verflog. In Wechselzone Zwei, oben in Lech war ich dann nass und erstaunt wie viele Menschen dort oben warteten. Das im Sommer verschlafene Skiresort Lech hatten viele Zuschauer, die an der Strecke wirklich alles gaben um auch den letzten Teilnehmer Mut zu zuschreien. Vielen lieben Dank an dieser Stelle!

Die 12 Laufkilometer glichen eher einem Crosslauf. Durch starke Regenfälle am Morgen, waren die Gras- und Waldwege aufgeweicht. Wo andere schlitterten und wieder runterschalteten dachte ich mir: Irgend einen Vorteil muss der verregnete Sommer in Davos ja gehabt haben...Los! Mir ging es bis zur zweiten Laufrunde über 6 km das ganze Rennen über sehr „gut“. Auf der zweiten Runde konnte ich das Tempo trotz des steilen Stichs über die Strecke noch leicht ausbauen und war mit meiner Rad Schwimm- , Rad- und Laufleistung an diesem Tag sehr zufrieden. Nach 4:57 Stunden kam ich sehr glücklich ins Ziel. Mein persönliches Ziel, die TopTen der Frauen zu erreichen, hatte ich mit einem für mich überraschenden Rang 5 mehr als getroffen. Nach 3 Profidamen fehlen mir zwar noch 37 min auf die Top Spitze, aber was solls - somit konnte ich meinen Saisonabschluß länger genießen!

Vielen Dank an Ben und meinen Papa für die Unterstützung an diesem Tag.

Und einen herzlichen Dank für die Unterstützung des SV Würzburg 05 über die Saison 2014. Jetzt leg ich mal die Beine hoch und studiere zu Ende...!


Anine Hell, Transvorarlberg Triathlon: 31. August 2014
Foto: Benjamin Reuter
 



 

Ironman-li in Vorarlberg: hart aber herzlich!

Am vergangenen 12.07.2014 stellte ich mich der Vorarlberger Isa-(Iron)männli Elite.

Der Austragungsort war Fontanell - Faschina im schönen Bregenzer Wald, der durch regenverzogene Wolken an diesem Tag etwas Mystisches hatte. Die Temperaturen waren perfekt und das Organisationteam sehr herzlich. Die Veranstaltung ist seit Jahren ein Kultevent in Vorarlberg und zählt unter den Insidern als die indirekte Vorarlberger Landesmeisterschaft. Es waren 157 Starter am Start, darunter 34 Staffelteams.

Die Vorarlberger Triathlonelite mischt in der Ironman Weltspitze mit! Ich hatte von dem Bewerb von ehemaligen Studienkollegen erfahren, die ich dort wiedertraf und es für mich zu einer sehr angenehmen Veranstaltung machten. Die Streckenführung hatte es allerdings in sich. Es mussten 400 m im kleinen Seewald geschwommen werden, der in diesem Jahr das erste mal eine Neoerlaubnis zuließ und wirklich sehr kalt war. Danach ging es über 3500 m und 100 Hm zur kleinen Wechselzone im Fontanella Ortskern. Das Ziel war nach 4500 m und 350 Hm auf dem Rad, der Faschinapass auf 1486 m. Mit einem kurvigen Schwimmkurs, einigen Kämpfen mit meinem Neo in der gefälligen ersten Wechselzone, konnte ich den Rest des Rennens mit einem dritten Gesamtrang bei den Frauen finishen.

Nach 42:44 min kann man sich hinter der Elite, Bianca Steurer und Sabine Buxhofer (neuer Streckenrekord) wirklich nicht schämen. Ebenfalls gratuliere ich Katharina Schelling und dem starken Männer Spitzenteam Martin Bader (neuer Streckenrekord), Paul Reitmayr und Dominik Berger. Diese Veranstaltung schreit für mich nach Wiederholung und somit freue ich mich um so mehr auf den Transvorarlberg am 31.08.2014 unter einer tollen Kulisse mit freundlichen Mitstreitern.


Bericht: Anine Hell
Foto: www.isamaennli.at


 

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