Würzburger Frauen müssen die Tabellenführung abgeben

Herrenteam rutscht auf den dritten Platz ab

Die zweite Station der 2. Bundesliga Süd führte die Würzburger Triathletinnen in das fränkische Seenland zum Rothsee Triathlon. Der Wettkampf wurde über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 19,5 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen) ausgetragen. Die Nullfünfer reisten mit viel Selbstvertrauen an den Rothsee. Beim Saisonstart in Darmstadt vor einer Woche gelang ihnen ein Auftakt nach Maß: die Würzburger Damen konnten den Wettkampf für sich entscheiden. Die Herren belegten Rang zwei.

Haag und Karollus mit Bestleistungen

Eleisa Haag und Sarah Karollus sollten zusammen mit den beiden Würzburger Neuzugängen Katharina Binzenhöfer und Lena Manger die Tabellenführung verteidigen. „Für Sarah und mich lief es richtig gut“, berichtete Haag, die bereits in Darmstadt mit Platz 5 überzeugen konnte. Nach einer soliden Schwimmleistung konnte sie beim Radfahren mit vier weiteren Athletinnen eine Radgruppe bilden und Zeit nach vorne gut machen. In der Abschlussdisziplin spielte Haag ihre Laufstärke aus und musste sich lediglich Nina Heidemann (Viernheim) geschlagen geben. Karollus stieg im Mittelfeld aus dem Rothsee. Durch eine gute Radleistung gelang es ihr zur Spritzengruppe aufzuschließen. Mit Platz 5 erreichte auch Karollus ihr bisher bestes Ergebnis in der 2. Bundesliga. Katharina Binzenhöfer hatte Probleme dem hohen Tempo beim Schwimmen zu folgen, da sie im Gegensatz zu vielen anderen Athletinnen in ihrer Heimat in Bayreuth im Winter während des Lockdowns sprichwörtlich auf dem Trockenen saß. Dafür liefen das Radfahren und Laufen um so besser, was am Ende Platz 19 bedeutete. „Das was ich im Winter trainieren konnte, Radfahren und Laufen, hat gut geklappt“, lacht die Studentin. Lena Manger trumpfte in ihrer Paradedisziplin auf und stieg als vierte Athletin aus dem Rothsee. Beim Radfahren verlor sie allerdings einige Plätze. „Bei ihrem ersten Rennen mit Windschattenfreigabe fehlte ihr noch die Erfahrung“, resümiert Haag. Manger kämpfte sich tapfer durch und kam als 24. Athletin ins Ziel. Im Kampf um den Mannschaftssieg ging es sehr eng zu. Viernheim (22 Platzziffern) siegte vor Freiburg (24 Platzziffern) und Würzburg (26 Platzziffern). Damit übernimmt Viernheim (39 Punkte) nach zwei von fünf Wettkämpfen mit einem Punkt Vorsprung die Tabellenführung vor Würzburg (38 Punkte) und Freiburg (36 Punkte).

Herrenteam auf Platz 6

Die Würzburger Herren starteten in der Formation Markus Klinder, Jonas Kreckel, Yannis Hippe, Julius Jähn und Tobias May. Markus Klinder führte das Männerfeld nach dem Schwimmen an. Da die Spitzengruppe nur aus wenigen Athleten bestand, musste er beim Radfahren viel investieren. Nach dem abschließenden Lauf belegte Klinder Rang 11. Jonas Kreckel verpasste die erste Radgruppe knapp und befand sich in der Verfolgergruppe. Mit einer soliden Laufleistung kam er direkt hinter seinem Teamkollegen auf Rang 12 ins Ziel. Yannis Hippe konnte sich nach guten Leistungen in allen drei Disziplinen über seine beste Platzierung in der 2. Bundesliga, dem 24. Platz, freuen. Routinier May versuchte im Alleingang auf die Radgruppe vor ihm aufzufahren. Der Versuch scheiterte und kostete May viel Energie. Er kam als 52. ins Ziel. Julius Jähn komplettierte das Ergebnis auf dem 61. Platz. In der Teamwertung belegten die Würzburger den 6. Platz. Mannschaftssieger wurde der RSV Freilassing Triathlon ESIN Racing. Der Einzelsieg ging an Fabian Reuter (Grießheim). Die Tabellenführung bleibt in Darmstadt. Allerdings besteht nun Punktgleichheit mit Freilassing, welche aber schlechtere Platzziffern aufweisen. Die Nullfünfer sind auf den dritten Tabellenrang abgerutscht.

In drei Wochen haben die Nullfünfer in Nürnberg die Chance die Lücke zu den vor ihnen platzierten Teams wieder zu schließen.

 
von links: Julius Jähn, Jonas Kreckel, Markus Klinder, Eleisa Haag, Sarah Karollus, Lena Manger, Katharina Binzenhöfer, Yannis Hippe, Tobias May
Foto: Lorenz Mößner
 


 
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