Würzburger Triathletinnen lassen ihren Konkurrentinnen im virtuellen Radrennen keine Chance

Saisonauftakt der Triathlon-Bundesliga auf Watopia

Die Zweitligasaison beginnt für die Nullfünfer Triathletinnen genauso wie die Saison im vergangenen Jahr aufgehört hatte: auf dem 1. Platz. Aufgrund der Corona-Pandemie fand der Saisonauftakt im Rahmen eines virtuellen Radrennens auf der Plattform Zwift statt. Die Athleten strampelten jeder für sich im eigenen Wohnzimmer oder im Garten auf ihren Rollentrainern. Die Konkurrenten, bzw. deren Avatare, bekamen die Athleten nur über den Laptop zu Gesicht. In der virtuellen Welt Watopia musste eine Strecke von 42,3km und 333 Höhenmeter, mit dem Namen „out and back again“, bewältigt werden. Die ersten 10 Kilometer führte die Athleten flach durch die Wüste, bevor nach 20 Kilometer am Volcano KOM climb ein 3,9 Kilometer langer Berg wartete. Auf der anschließenden Abfahrt galt es sich zu erholen, denn die Strecke beinhaltete mit dem Zwift KOM Reverse noch einen zweiten Anstieg. Der Wettkampf wurde zusammen mit den Athleten der 1. Bundesliga und der 2. Bundesliga Nord ausgetragen.

 

Nullfünfer Triathletinnen gewinnen den Saisonauftakt

Die Würzburger Damen zeigten, dass nicht nur auf der Straße mit ihnen zu rechnen ist. Laura Zimmermann und Sarah Karollus setzten sich von Beginn an in der Spitzengruppe fest. Tabea Herzberg, Anine Hell und Lea Cagol reihten sich in den Verfolgergruppen ein. Am Ende siegten die Würzburger mit 9 Platzziffern vor dem Volllast Tri Team Schongau (12 Platzziffern) und der Bundesligareserve des TSV Amicitia Viernheim (29 Platzziffern).

 

Herrenteam verpasst das Podium knapp

Gleich zu Beginn des Rennens hatte Carl Sommer mit technischen Problemen zu kämpfen und konnte das Rennen so gar nicht erst bestreiten. Da allerdings nur die drei schnellsten Männer gewertet wurden, konnten die Nullfünfer diesen Ausfall kompensieren. Dem Tempo der Spitzengruppe um die Athleten der 1. Bundesliga konnten die Würzburger nicht ganz folgen. Dennoch gelang Markus Klinder, Julian Müller, Valentin Hofmann, Danilo Krause und Sebastian Reinhard in der 2. Bundesliga der 4. Platz. Der Sieg ging an die Aufsteiger der Eintracht Frankfurt.

Am 2. August wird nun ein dezentraler Swim and Run folgen. Zudem arbeitet die Deutsche Triathlon Union darauf hin, dass das ein oder andere reale Rennen stattfinden kann.

Markus Klinder
Fotografen: Thomas Karollus, Marcus Wieser

 

Lea Cagol, Sarah Karollus, Sebastian Reinhard, Markus Klinder
Fotografen: Thomas Karollus, Marcus Wieser


 

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