Wojt erklimmt erstmals Podest in Ironman-Rennen

Lukasz Wojt vom SV Würzburg 05 belegte beim Ironman 70.3 im Kraichgau den dritten Platz. Der ehemalige Profi-Schwimmer und Olympia-Teilnehmer konnte damit erstmals in der bedeutendsten Triathlon-Rennserie einen Treppchen-Platz belegen.

Für die Zuschauer bot sich zu Beginn des Wettbewerbs das übliche Bild – wie immer wenn ein Lukasz Wojt am Start ist. Der Olympionike von Peking 2008 führte in seiner stärksten Disziplin das Feld beim 1,9-km-langen Schwimmen an und kam mit einem Vorsprung von gut 45 Sekunden aus dem Wasser. Wojts stärkster Konkurrent im Rennen war der Triathlon-Olympiasieger und zweimalige Ironman-Weltmeister Jan Frodeno. Zu dessen Parade-Disziplin ging es auf die 90km-Radrunde im sogenannten Land der tausend Hügel“. „Ich fuhr nach dem Schwimmen 60 km zusammen mit Jan Frodeno an der Spitze. Mangels Streckenkenntnis konnte ich dann in den technischen Abschnitten nicht ganz mit Jan mitfahren und musste immer wieder neu antreten, um doch irgendwie mitzufahren“, erklärt Wojt nach dem Rennen, „das hat dann doch viel Körner gekostet, sodass ich ihn ziehen lassen musste.“

Der abschließende Halbmarathon verlangte den Athleten an diesem Hitze-Wochenende einiges ab. „Beim Laufen bin ich bei der Hitze gerade so schnell gelaufen, um nicht einzubrechen“, erklärt der 37-jährige seinen defensiven Einstieg in den Lauf-Teil. Dennoch musste er dem intensiven Trainingseinheiten im Vorfeld Tribut zollen und wurde am Ende noch von Patrick Dirksmeier eingeholt. Insgesamt benötigte Wojt für alle drei Disziplinen 4:06:24h und lag nur gut 13 Minuten hinter Frodeno, auf den Zweitplatzierten Dirksmeier fehlten am Ende nur eine halbe Minute. Nach diesem Achtungserfolg fokussiert sich der Würzburger nun auf sein nächstes Jahres-Highlight, das Langdistanz-Rennen beim Ironman Austria in Klagenfurt am 07.07.2019.

 Fotografin: Magdalena Unger


 

 

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