Nullfünfer Triathletinnen triumphieren beim Zweitliga Debüt

Platz 2 für das Damenteam, die Herren belegen den 9. Platz

Mit dem Woogsprint Triathlon in Darmstadt starteten die Würzburger Triathleten in die Saison der 2. Bundesliga. Der Wettkampf wurde als Sprinttriathlon ausgetragen. So mussten die Athleten zunächst 750 Meter im Woog schwimmen, ehe es auf den welligen 10 km langen Radkurs ging, welcher 2 Mal gefahren wurde. Dabei war das Windschattenfahren erlaubt. Abschließend galt es eine Wendepunktstrecke von 5 km in 3 Runden entlang des Sees zu absolvieren.

Die Würzburger Herren waren mit einem sehr jungen Team und insgesamt drei neuen Athleten am Start. Neuzugang Markus Klinder kam nach 10 Minuten als erster Nullfünfer, dicht gefolgt von Jonas Kreckel, aus dem Wasser. Beide befanden sich anschließend auf dem Rad in der ersten Verfolgergruppe. Auch Julian Müller und Neuzugang Felix Günther verließen wenig später gemeinsam den Woog und konnten die Lücke zu ihren Vereinskollegen wieder schließen. Der dritte Neuzugang Simon Kandler benötigte etwas länger für die Schwimmstrecke, konnte seinen Rückstand aber auf dem Rad wieder wett machen. Alle fünf Würzburger befanden sich nun in der direkten Verfolgergruppe und in einer guten Ausgangsposition für das Laufen. Leider kam es dann in der zweiten Radrunde zu einem Sturz, bei dem Felix Günther beteiligt war. Er musste das Rennen verletzungsbedingt abbrechen. Beim abschließenden Lauf erreichte Kandler als bester Nullfünfer den 24. Platz. Kreckel und Müller belegten die Plätze 31 und 32. Klinder kam als 42. ins Ziel. In der Teamwertung belegten sie damit den 9. Platz von 13 Teams.

Für die Nullfünfer Damen war es nach ihrem Aufstieg aus der Regionalliga im Vorjahr der erste Start in der 2. Bundesliga. Mit Lea Cagol, Laura Zimmermann, Neuzugang Sophie Schöppl und Lisa Heinrichs waren sie in guter Besetzung am Start. Cagol konnte von Beginn an im vorderen Feld mitmischen und nach dem Schwimmen in der ersten Gruppe auf das Rad wechseln. Schöppl geriet bereits beim Schwimmen in ein Gemenge und bekam dabei einen Schlag auf den Kopf. Sie wechselte trotzdem als zweite Würzburgerin auf das Fahrrad, musste den Triathlon allerdings bereits nach wenigen Kilometern wegen der erlangten Gehirnerschütterung und hinzukommenden Kreislaufproblemen abbrechen. Heinrichs und Zimmermann kamen gemeinsam aus dem Wasser und befanden sich anschließend in der dritten Radgruppe. Hier konnte Zimmermann ihre Stärke ausspielen und beide holten schnell die zweite Radgruppe ein. Auch der Abstand zu den Führenden wurde immer geringer. Cagol zeigte anschließend eine gute Laufform und kam auf dem 5. Platz ins Ziel. Zimmermann hatte mit Seitenstechen zu kämpfen, konnte aber trotzdem auf den 8. Platz nach vorne laufen. Heinrichs belegte mit einem ebenfalls guten Lauf den 11. Platz. In der Teamwertung gelang den Würzburgerinnen damit gleich im ersten Rennen mit dem zweiten Platz der Sprung aufs Podium. „Mit einem so guten Ergebnis haben wir als Aufsteiger nicht gerechnet. Das war eine tolle Teamleistung. Ich bin stolz auf die Mädels!“, so die Teamleiterin Lisa Heinrichs.

Bereits am kommenden Samstag steht am Rothsee der zweite Wettkampf der 2. Bundesliga an, bei dem die Würzburger an ihre Leistungen anknüpfen wollen.

Die erfolgreichen Nullfünfer Lea Cagol, Laura Zimmermann und Lisa Heinrichs. Es fehlt Sophie Schöppl
Foto: Horst Heinrichs

 

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