4. Main-Post Mainfrankentriathlon

Am Samstag, den 11.8.2012 , fanden sich wieder bis zu 600 Triathleten am Mainufer in Kitzingen ein, um bei strahlendem Sonnenschein am 4. Mainfrankentriathlon teilzunehmen. Zusätzlich wurde hier auch ein Rennen der Landesliga Nord ausgetragen, wo sich unsere „Zwote“ beweisen musste. Ich (Sophie Vorschneider) nahm dieses Jahr nur just for fun in der Staffel teil, jedoch als Schwimmerin und Läuferin.

Die Stimmung war wie immer sehr familiär -„jeder kennt jeden“ - , was nicht nur am bunten Angebot von Staffel bis zu Olympischen Distanz lag. Die Athleten schätzen hier die schnelle Schwimmstrecke flussabwärts, die ländliche Radstrecke, die abwechslungsreiche Laufstrecke am Main und natürlich die vielen Fans am Streckenrand. Wie jedes Jahr verlief auch die Anmeldung reibungslos.

Angesteckt von der Stimmung in der Wechselzone, liefen die Athleten dann zu ihrem Schwimmstart, je nach Distanz weiter flussaufwärts. Bei mir steigerte sich die Anspannung, denn wenn viele bekannte Gesichter dabei sind, möchte man schließlich auch gut abschneiden.

Nachdem die Athleten der Olympischen vorbeigeschwommen sind, durften auch wir, die Staffelteilnehmer, die Landesliga und die Volkstriathleten ins Wasser. Die Schwierigkeit in dieser Disziplin sehe ich hier immer darin, dass ich den Ausstieg nicht verpasse, sodass ich mich nicht wieder gegen die Strömung kämpfen muss. Als wir ankamen, halfen uns wieder viele starke Hände aus dem Wasser, während man wieder von den Anfeuerungen der Zuschauer angespornt wurde.

Anschließend schickte ich meinen Staffelpartner Cornelius Wolf ins Rennen. Aus Erfahrung weiß ich, dass auf der hügeligen Radstrecke so mancher Athlet schon recht früh seine Beine spürt.

Beim Laufen wollte ich dann noch mal alles rausholen, um unsere super Platzierungen nach Cornys erfolgreicher Leistung zu halten. Dies gelang mir jedoch eher schlecht als recht, was natürlich auch auf meinen geringen Trainingsaufwand in den Wochen davor zurückzuführen ist.

Im Ziel angekommen konnte sich jeder mit einer kleinen Verpflegung stärken und mit seinen Mitstreitern über das Rennen philosophieren. Was ich hier besonders mag ist, dass die meisten Triathleten diesen Wettkampf jedes Jahr als „Saisonabschluss-Rennen“ sehen und daher einen super Tag ohne jeglichen Leistungsdruck genießen können. Nach einer Dusche und gemeinsamen Beisammensitzen, rundete die Siegerehrung diese Veranstaltung ab.

 

 

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