Auf nach Las Vegas

Auf nach Las Vegas heißt es in diesen Tagen für Vater und Tochter Lehrieder: Aber nicht ins Spielerparadies in der Wüste Nevadas, sondern zum Höhepunkt einer erfolgreichen Triathlonsaison.  Der  Würzburger Gerald Lehrieder (SV 05) und seine Tochter Carolin (früher SVW05, jetzt Triathlon Potsdam e.V). stehen demnächst gemeinsam an der Startlinie zur Ironman WM (Halbdistanz) im Westen der USA. Nach schwieriger Qualifikation erfüllen sie sich damit am 9. September einen langgehegten sportlichen Traum.

Während sich Vater Gerald bereits im Mai mit einem dritten Platz beim Ironman Mallorca in Alcudia die Qualifikation schaffte, musste Carolin, die dort noch verletzungsbedingt knapp scheiterte, kürzlich in Antwerpen  in Belgien „nachsitzen“:  Dort gewann die Würzburger Nachwuchstriathletin, die zwischenzeitlich für die Potsdamer in der Eliteklasse  der Bundesliga startet, jedoch  ihre AK  mit mehr als einer Stunde Vorsprung. Und nur wenige Minuten trennten sie dort als Gesamtsechste von der Siegerin und späteren Olympiasiegerin Nicola Spirig aus der Schweiz.  Kein Wunder, dass sowohl  ihre ehemaligen  Trainingskollegen vom SV 05 als auch ihr jetziger Trainer Ron Schmidt stolz auf die Leistungsexplosion bei Carolin sind.

Als Vorbereitungswettkampf  für die WM  diente beiden noch vor kurzem der Mainpost-Triathlon in Kitzingen, den beide in ihrer Altersklasse gewannen.  Carolin lief in der Gesamtwertung locker auf den zweiten Platz.  Die Hitzewelle der vergangenen zwei Wochen bereitete die Triathlon-Familie zudem ideal  auf das vor, was sie nach dem Schwimmen im Lake Las Vegas erwartet: Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad, keinerlei  Schatten auf windigen 90 Radkilometern und danach beim Halbmarathon.

Und die Aussichten für den Wettkampf im amerikanischen Spielerparadies?  Während für Vater Gerald ein Platz unter den ersten 20 seiner Altersklasse ein Erfolg wäre, schielt Carolin nach einem Platz unter den Top Ten, wenn nicht gar auf dem Podium.

 

 

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