Deutscher Mannschaftsmeistertitel für SV Würzburg 05

Yannis Hippe, Julian Müller und Carl Sommer belegten bei der Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz in Heilbronn den ersten Platz in der Mannschaftswertung.

Carl Sommer, Julian Müller, Yannis Hippe
Foto: Robert

Bei der Neuauflage des hep Triathlon Heilbronn powered by Audi wurden die Deutschen Meister über die Mitteldistanz (1,9km Schwimmen, 86km Radfahren und 20km Laufen) ermittelt. Nach dem Schwimmen im Neckar, mussten auf dem Rad 2 Runden a 43km mit insgesamt 1000 Höhenmetern durch die hügelige Weinberge Region südlich von Heilbronn gefahren werden. Der abschließende 20km Lauf führte die Teilnehmer über 4 Runden durch den Wertwiesenpark und das Stadion des VfR Heilbronn. Der Wettergott meinte es gut mit den Triathleten und es herrschten mit 20 Grad und leichtem Wind optimale Voraussetzungen für den Wettkampf. 

Üblich wie bei größeren Veranstaltungen auf der Mitteldistanz begann das Rennen mit einem Rolling Start. Alle 5 Sekunden wurden 3 Athleten nach erwarteter Schwimmzeit ins Wasser geschickt. Julian Müller reihte sich an zweiter Stelle ein, Yannis Hippe und Carl Sommer folgten kurz danach. Müller zeigte eine solide Leistung in allen drei Disziplinen. Nach dem Schwimmen auf Platz 10 liegend konnte er seine Position beim Radfahren und Laufen aufrechterhalten. Nach 4:10:31 Stunden lief er über die Ziellinie, was einen 3.Platz in der TM25 und einen 11.Platz in der Gesamtwertung inklusive Profis bei der Deutschen Meisterschaft bedeutete.

Julian Müller
Foto: Stefan Dietze

Sommer lieferte eine herausragende Leistung bei seinem Debut über die Mitteldistanz ab. Nach dem Schwimmen noch auf Platz 25 liegend, arbeitete er sich beim Radfahren und Laufen kontinuierlich nach vorne. Am Ende konnte er sich ebenfalls über die Bronzemedaille in seiner Altersklasse TM20, sowie den 12.Platz in der Gesamtwertung freuen. Lediglich 37 Sekunden trennten Müller und Sommer zum Schluss.

Carl Sommer
Foto: Stefan Dietze

Hippe startete nur eine Woche nach der Bayerischen Meisterschaft in Ingolstadt noch einmal über die Mitteldistanz in Heilbronn. Er zeigte beim Schwimmen und Radfahren eine gute Leistung, musste jedoch in der Abschlussdisziplin der Belastung vom letzten Wettkampf Tribut zollen. Er lief nach 4:25:18 Stunden sichtlich erschöpft über die Ziellinie. Damit belegte er den 4.Platz in der TM25, sowie Gesamtplatz 19 bei der Deutschen Meisterschaft.

Yannis Hippe
Foto: Stefan Dietze

Der Titel des Deutschen Meisters ging an Arne Leiss von NSU Triathlon in einer Zeit von 3:52:23 Stunden, Platz 2 und 3 belegten Timo Hackenjos vom hep Team Neckarsulm und Malte Plappert vom hep Sports Team.

Bei der Mannschaftswertung der Deutschen Meisterschaft feierten die drei Nullfünfer einen weiteren Erfolg nach dem Titel über die Kurzdistanz in Bremen. Mit einer Gesamtzeit von 12:46:57 Stunden errangen Yannis Hippe, Julian Müller und Carl Sommer die Goldmedaille vor den Teams aus Heuchelberg und dem Team Erdinger Alkoholfrei. 

 


 

Podiumsplatz für Heinrichs bei der Bayerischen Meisterschaft

Lisa Heinrichs belegte bei den Bayerischen Meisterschaften über die Mitteldistanz in Ingolstadt den 3. Platz. Yannis Hippe kam in der Wertung zur Bayerischen Meisterschaft als 12. ins Ziel.

Lange mussten die Organisatoren zittern, ob der durch die Corona-Pandemie vom Juni verschobene Triathlon Ingolstadt nach der coronabedingten Pause im vergangenen Jahr dieses Jahr wieder stattfinden kann. Letztendlich wurde die Veranstaltung genehmigt und knapp 2.000 Triathleten starteten über die Sprint- Kurz- oder Mitteldistanz. Bereits um 8:00 Uhr fiel der Startschuss für die Athleten über die prestigeträchtige Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 77 Kilometer Radfahren und 20,2 Kilometer Laufen). Über eben diese Distanz wurden auch die Bayerischen Meisterschaften ausgetragen. Durch die Verschiebung in den September und die Austragung der Bayerischen Meisterschaft wurde der Triathlon neben den über 400 Teilnehmern auch für die Nullfünfer Lisa Heinrichs und Yannis Hippe interessant. „Wir wollten am Ende der Saison noch einmal eine Mitteldistanz absolvieren. Da hat Ingolstadt gut gepasst“, meinte Hippe. Nach einem guten Schwimmen stieg Hippe nach 28:20 Minuten auf Platz 15 liegend aus dem Ingolstädter Baggersee. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39,0 Kilometer pro Stunde benötigte er keine 2 Stunden für die 77 Kilometer lange Radstrecke. Beim abschließenden Lauf fühlte er sich zu Beginn so gut, dass er über seinem anvisierten Zieltempo loslief, was sich später rächen sollte. Bei Kilometer 17 musste er zudem einen unfreiwilligen Stopp einlegen, weil sein Magen das kurz vorher eingenommene Energiegel nicht vertrug. Dennoch schleppte er sich die 3 restlichen Kilometer bis ins Ziel. In einer Zeit von 3:58:13 Stunden belegte er den 21. Platz von 357 Teilnehmern. Der Sieg ging an Simon Huckestein (Triathlon Wetterau-Friedberg), gefolgt von Tom Hohenadl (Kempten) und Tobias Heining (Nürnberg). In der Wertung zur Bayerischen Meisterschaft wurde Hippe 12. und in seiner Altersklasse, der M25, den 25-29-Jährigen, belegte er den 5. Platz.

 

Foto: Julian Müller

Heinrichs, die bereits 2017 schon einmal in Ingolstadt über die Mitteldistanz an den Start ging und damals den 15. Platz belegte, zeigte mit 30:35 Minuten eine gute Schwimmleistung. Auf Platz 7 liegend wechselte sie auf ihr Fahrrad. Auf der Radstrecke arbeitete sie sich zwischenzeitlich auf Platz 5 nach vorne, fiel dann aber wieder auf Platz 7 zurück. Mit einer Radzeit von 2:08:54 Stunden lief sie schließlich als 6. Frau in die Wechselzone ein und schob sich durch einen schnelleren Wechsel in die Laufschuhe zu Beginn des abschließenden Laufes auf Rang 5. Heinrichs hielt sich an ihren Rennplan und musste die beiden Konkurrentinnen zunächst wieder ziehen lassen. Nach 3 Kilometern konnte sie sich erneut auf Platz 6 nach vorne arbeiten. Der Abstand auf Platz 5 betrug ungefähr 100 Meter und blieb bis Kilometer 19 unverändert. Auf dem letzten Kilometer mobilisierte Heinrichs noch einmal sämtliche Kraftreserven und konnte nach 4:12:19 Stunden 9 Sekunden vor Katrin Esefeld auf Platz 5 sichtlich erschöpft, aber glücklich die Ziellinie überqueren. Der Sieg ging an die in Roth frisch gekürte Deutsche Vizemeisterin über die Langdistanz Elena Illeditsch (Greding). Franzi Reng (Mannheim) und Sarah Schönfelder (Grassau) komplettierten das Podium auf den Rängen 2 und 3. Bei der Bayerischen Meisterschaft gelang Heinrichs mit Platz 3 erstmals in der Gesamtwertung der Sprung auf das Podium. In ihrer Altersklasse, der W25, sicherte sie sich die Bayerische Vizemeisterschaft.

Foto: Julian Müller


 

 

Titelgewinn für die Nullfünfer Frauen in der 2. Bundesliga

Das Herrenteam sichert sich die Vizemeisterschaft

Das hat es in der Vereinsgeschichte noch nicht gegeben. Mit einem Sieg im finalen Wettkampf in Baunatal gewinnen die Nullfünfer Triathletinnen souverän die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd und können sich nun Süddeutscher Mannschaftsmeister nennen. Als Tabellenführer mit 3 Punkten Vorsprung auf die Bundesligareserve aus Viernheim sind Sandrine Benz, Vera Nickel, Eleisa Haag und Sarah Karollus zum letzten Wettkampf im hessischen Baunatal gereist. Die Nullfünfer Damen bewiesen abermals, dass sie die Tabelle zurecht anführen und holten den dritten Saisonsieg in insgesamt 5 Wettkämpfen.

In Baunatal mussten die Athleten eine Sprintdistanz mit 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen bewältigen. Jeweils vier Athleten pro Schwimmbahn wurden in 2 Startgruppen bei den Frauen und 3 Startgruppen bei den Männern im 10-minütigem Abstand in das Rennen geschickt. Da nicht alle Athleten gleichzeitig starteten, musste also abgewartet werden bis alle Athleten im Ziel sind, um zu wissen was die jeweilige Zielzeit letztendlich für eine Platzierung bedeutete. Entgegen der Durchführungsbestimmungen der 2. Bundesliga wurden Zeitfahrräder erlaubt und das Windschattenfahren verboten. Die Würzburger Triathletinnen konnten vor allem beim Radfahren und Laufen ihre Stärken ausspielen und den Schwimmrückstand wieder wett machen. Karollus gelang in 35:12 Minuten die schnellste Radzeit aller Frauen. Haag trumpfte in 17:29 Minuten nicht nur mit der schnellsten Laufzeit auf, die Gesamtzeit von 1:05:19 Stunde reichte zusätzlich für ihren ersten Sieg in der 2. Bundesliga. Nur 18 Sekunden hinter Haag (1:05:37 Stunde) machte Vera Nickel, wie schon in Darmstadt, auf Platz 2 den erneuten Würzburger Doppelerfolg perfekt. Sarah Karollus und Sandrine Benz komplettierten das herausragende Ergebnis in einer Zeit von 1:07:41 Stunde und 1:08:05 Stunde auf den Plätzen 5 und 6. „Das ist unser bestes Ergebnis in der 2. Bundesliga seit dem Bestehen des Teams“, freut sich die Teamleiterin Heinrichs über den großen Erfolg. Freiburg belegte Rang 2. Platz 3 ging an die zweite Mannschaft von Viernheim. Würzburg gewinnt mit 97 Punkten die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd vor der zweiten Mannschaft aus Viernheim (92 Punkte) und Freiburg (89 Punkte). „Schade, dass es diese Saison keinen Aufsteiger in die 1. Bundesliga gibt. Die Mädels hätten es sich mehr als verdient“, kommentiert die Teamleiterin Lisa Heinrichs. Die Deutsche Triathlon Union (DTU) hat die Auf- und Abstiegsregelung für die Saison 2021 aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten ungleichen Trainingsbedingungen bezüglich des Schwimmtrainings im Winter ausgesetzt. Die Schwimmbäder sind allerdings schon seit Beginn des Sommers wieder offen. „Die Athletinnen, die in den vergangenen Jahren als schnelle Schwimmerinnen bekannt waren, waren auch in diesem Jahr beim Schwimmen vorne mit dabei. Ganz egal, ob sie im Winter eine Schwimmmöglichkeit hatten oder nicht. Zudem ist die 1. Bundesliga bei den Frauen nicht voll besetzt. Krefeld hat vor der Saison sein Team zurückgezogen und Grießheim ist nur bei einem Wettkampf überhaupt angetreten. So haben sich bei den Frauen in der 1. Bundesliga nur 13 Teams miteinander gemessen. Bei den Herren sind es 16. Wir sind gespannt, ob die DTU das wirklich so belassen möchte“, äußert sich Heinrichs.

Zusätzlich zur Mannschaftswertung wurde in der 2. Bundesliga erstmals eine Einzelwertung der besten Athletinnen durchgeführt. Bei einem Sieg erhält eine Athletin 20 Punkte. Für Platz 2 gibt es 19 Punkte, Platz 3 erhält 18 Punkte bis hin zu Platz 20 mit 1 Punkt. Eleisa Haag konnte mit den Plätzen 5 in Darmstadt, 2 am Rothsee und 1 in Baunatal die Einzelwertung in der 2. Bundesliga mit 55 Punkten für sich entscheiden. Teamkollegin Nickel ist mit 54 Punkten die zweitbeste Athletin der 2. Bundesliga. Platz 3 geht mit 51 Punkten an Theresa Lowinus (Freiburg). Sarah Karollus belegt mit 44 Punkten den 6. Platz.

  

von links: (hinten) Sandrine Benz, Eleisa Haag, Sarah Karollus, Vera Nickel; (vorne) Yannis Hippe, Julian Müller, Carl Sommer, Tobias May, Markus Klinder
Foto: Lisa Heinrichs

Für das Würzburger Herrenteam, vor dem finalen Wettkampf in Baunatal auf Platz 2 liegend, war der Ausgang der Saison fast in trockenen Tüchern. Zu den auf Platz 1 liegenden Herren aus Darmstadt fehlten 4 Punkte, zu dem Team aus Erlangen auf Platz 3 betrug der Vorsprung 8 Punkte. Dennoch wollten die Nullfünfer den Darmstädtern noch einmal Parole bieten und schickten Markus Klinder, Julian Müller, Yannis Hippe, Carl Sommer und Tobias May in das Rennen. Mit Platz 6 gelang Müller nach 57:58 Minuten eine persönliche Bestplatzierung in der 2. Bundesliga. Ihm folgten Sommer (58:43 Minuten) und Hippe (58:50 Minuten) ebenfalls mit Bestleistungen auf den Plätzen 11 und 14. Klinder, der noch mit schweren Beinen von seiner Mitteldistanz in Samorin am vergangenen Wochenende zu kämpfen hatte, belegte nach 59:40 Minuten den 24. Platz. Tobias May blieb mit einer Gesamtzeit von 59:54 Minuten auf Platz 26 ebenfalls noch unter einer Stunde. In der Tageswertung bedeutete dies der 3. Rang hinter den Herren aus Darmstadt und Freilassing. Der Titel in der 2. Bundesliga Süd geht ebenfalls an die Bundesligareserve aus Darmstadt. Die Würzburger Triathleten sichern sich die Süddeutsche Vizemannschaftsmeisterschaft. Platz 3 belegen die Herren aus Erlangen. Jonas Kreckel, in Baunatal nicht im Aufgebot, wurde zudem mit den Plätzen 6 in Darmstadt, 12 am Rothsee und 5 in Nürnberg mit 40 Punkten zum viertbesten Athleten der 2. Bundesliga gekürt. Kilian Bauer und Herbert Enzinger (beide Freilassing) belegten mit 70 und 49 Punkten die Plätze 1 und 2. Das Podium komplettierte Uwe Drescher (Darmstadt) mit 47 Punkten. Auch für die Würzburger Herren bedeutet der 2. Platz im Endklassement das beste Abschneiden in der 2. Bundesliga in der Vereinsgeschichte. Der zweite Platz würde zum Aufstieg in die 1. Bundesliga berechtigen, da Darmstadt bereits ein Team in der 1. Bundesliga hat und somit nicht aufsteigen kann. Wäre da nicht die vom Dachverband ausgesetzte Auf- und Abstiegsregelung. „Das ist extrem bitter sogar mit beiden Teams auf einem Aufstiegsplatz in die 1. Bundesliga zu stehen und nicht aufsteigen zu dürfen. Wir werden alles daran setzten, dass uns dies im kommenden Jahr noch einmal gelingt.“, kommentiert die Teamleiterin Heinrichs.


 

Meistertitel zum Greifen nahe

Dass Triathlon nicht nur allein, sondern auch als Team funktioniert bewiesen die Nullfünfer Triathletinnen in Saarbrücken.

Das Würzburger Damenteam schaffte beim vierten Wettkampf der 2. Bundesliga Süd den zweiten Saisonsieg. Das Herrenteam belegte Rang 2.

Als Tabellenführer reisten die Nullfünfer Damen ins Saarland. Dieses Mal wartete ein besonderes Format auf die Triathletinnen: ein Teamwettkampf. „Teamwettkämpfe kommen uns entgegen. Wir waren bisher bei allen Teamwettkämpfen auf dem Podium. Aber Viernheim und Schongau haben eine starke Aufstellung und das Format ist mit insgesamt 2,45 Kilometern Schwimmen zudem sehr schwimmlastig, was uns nicht ganz in die Karten spielt“, meint die Teamleiterin Lisa Heinrichs vor dem Wettkampf. Es galt für die ersten drei Damen im Staffelformat nacheinander eine 600 Meter und für die vierte Athletin eine 650 Meter lange Schwimmstrecke im Schwimmbad zu absolvieren. Sandrine Benz, Tabea Herzberg, Theresa Timmerevers und Marielle Bouchti verließen das Schwimmbecken nach 36:08 Minuten, wie erwartet, auf Platz 3 liegend mit 1:30 Minuten Rückstand auf die Teams aus Viernheim und Schongau. Die 19 Kilometer lange Radstrecke und die 5 Kilometer lange Laufstrecke musste nun gemeinsam als Team absolviert werden. Im Ziel wurde die Zeit der 3. Athletin gewertet. Das gemeinsame Radfahren im Team konnte zuvor nicht geprobt werden, da die beiden Nachwuchskaderathletinnen Herzberg und Bouchti in Neckarsulm wohnen und trainieren. Die Profi Triathletin Benz ist gar in der Schweiz zu Hause. Die Würzburger Damen zeigten allerdings, dass die Abstimmung im Team auch ohne gemeinsames Training optimal funktioniert. Dabei kam ihnen die anspruchsvolle, hügelige Radstrecke, gespickt mit Anstiegen, steilen Abfahrten und mehreren Wendepunkten, die vier Mal absolviert werden musste, sehr entgegen. Von Runde zu Runde konnten sie Zeit gut machen und in der dritten Runde die Damen aus Viernheim überholen. Mit der schnellsten Radzeit aller Damenteams (37:43 Minuten) gelang es am Ende des Radparts sogar noch auf Schongau aufzuschließen und als erstes Team auf die Laufstrecke zu wechseln. Viernheim trumpfte beim Laufen auf, setzte sich vor Schongau auf Platz 2 und auch der Abstand zu den Würzburgerinnen wurde geringer. Eine Laufzeit von 20:34 Minuten reichte letztendlich aus, um nach 1:36:12 Stunde 14 Sekunden vor Viernheim den zweiten Saisonsieg perfekt zu machen. Dadurch haben die Nullfünfer Damen ihre Tabellenführung vor dem finalen Wettkampf in Baunatal am kommenden Wochenendegegenüber Viernheim auf nun 3 Punkte ausgebaut. Um die Zweitliga Meisterschaft perfekt zu machen reicht ihnen ein 4. Platz. 

 

Foto: Jo Kleindl
von links: die siegreichen Damen Tabea Herzberg, Marielle Bouchti, Theresa Timmerevers und Sandrine Benz

Bei den Herren entwickelte sich ein Zweikampf zwischen Darmstadt und den Nullfünfern. Von Beginn an konnten sich beide Teams von der Konkurrenz absetzen. Henning Scholl, Manuel Lessing, Tobias May und Jonas Kreckel schwammen jeweils Schulter an Schulter mit ihren Darmstädter Konkurrenten und wechselten nach 32:06 Minuten gemeinsam auf die Radstrecke. Dort konnte sich Darmstadt einen Vorsprung von 27 Sekunden auf die Würzburger erarbeitenTrotz der besseren Laufleistung (17:15 Minuten) gelang es den Würzburgern nicht, den Darmstädtern den Sieg noch streitig zu machen. Nach 1:24:56 Stunde liefen die Würzburger auf dem 2. Platz über die Ziellinie. Die beiden Teams trennten 17 Sekunden. Auf Platz 3 konnte Erlangen seinen ersten Podiumsplatz der Saison einfahren und sich auch in der Tabelle hinter Darmstadt und Würzburg auf Platz 3 nach vorne schieben.

 

Foto: Michael Scholl
Würzburg (Manuel Lessing, Henning Scholl, Tobias May und Jonas Kreckel), Darmstadt und Erlangen


 

„Herbstmeisterschaft“ für die Damen und der erste Sieg für das Männerteam

Würzburger Triathleten kehren mit beachtlichen Erfolgen im Gepäck vom Zweitligawettkampf aus Nürnberg zurück

Die dritte Station der 2. Triathlon Bundesliga Süd führte die Würzburger Triathleten nach 7 Jahren wieder einmal nach Nürnberg. Der Wettkampf wurde über die Sprintdistanz ausgetragen. Dabei war das Windschattenfahren erlaubt. Im 16,5°C kaltem Wasser musste zunächst eine 750 Meter lange Schwimmstrecke im Wöhrder See bewältigt werden. Anschließend warteten auf die Athleten einer knapp 4 Kilometer langen Wendepunktstrecke, die fünfmal gefahren wurde. Der abschließende 5 Kilometer Lauf verlief entlang der Pegnitz bis hin zum Ziel auf dem Hauptmarkt.

Für die Würzburger Damen gingen Vera Nickel, Sarah Karollus, Katharina Binzenhöfer und Theresa Timmerevers an den Start. Alle vier zeigten eine solide Schwimmleistung, allerdings hatte Karollus Probleme beim Ausziehen ihres Neoprenanzuges. Doch die verlorenen Sekunden machte sie auf dem Rad wieder wett. Sie fuhr mit ihrer Radgruppe zuerst zur Gruppe von Timmerevers und dann noch auf die Gruppe mit Nickel nach vorne, wodurch sich eine große Verfolgergruppe hinter drei Damen an der Spitze formierte. Binzenhöfer fand sich in der zweiten Verfolgergruppe wieder. Nach dem abschließenden Lauf überquerte Nickel als erste Würzburgerin auf Platz 5 die Ziellinie. Ihr folgten Karollus und Timmerevers auf den Plätze 9 und 12. Binzenhöfer hatte auf der Laufstrecke mit Magenproblemen zu kämpfen. Sie belegte den 24. Platz. In der Addition der Einzelplatzierungen bedeutete das für die Würzburger den Silberrang in der Teamwertung hinter dem Volllast Tri Team aus Schongau. Das Podium komplettierte der TV 1848 Erlangen. Der Tabellenführer, TSV Amicitia Viernheim II, kam in Nürnberg nicht über einen fünften Platz hinaus, wodurch die Würzburger Damen nach drei von fünf Wettkämpfen die Tabelle nun wieder mit zwei Punkten Vorsprung anführen.

Foto: Sebastian Reinhard

Viel vorgenommen hatte sich das Würzburger Männerteam, das erstmals die drei Nachwuchskaderathleten Manuel Lessing, Henning Scholl und Valentin Hofmann in der 2. Bundesliga an den Start schickte. Komplettiert wurde das Team von den Routiniers Jonas Kreckel und Markus Klinder. Klinder stieg als erster Athlet im Gesamtfeld aus dem Wasser. Dicht gefolgt von Henning Scholl, Valentin Hofmann, Jonas Kreckel und Manuel Lessing, die sich alle unter den ersten 10 Athleten befanden. Auf dem Rad fuhren Hofmann, Scholl und Kreckel in der Führungsgruppe, während Klinder, der einem Sturz in der Führungsgruppe ausweichen musste, anschließend mit Lessing in der Verfolgergruppe kämpfte. Lessing hatte vergessen sein Startnummernband beim ersten Wechsel anzuziehen und musste nach dem Radfahren eine 10-sekündige Zeitstrafe absitzen. Beim Laufen lief es für die Nullfünfer gut. Hofmann überquerte auf dem 4. Platz als erster die Ziellinie auf dem Hauptmarkt. Direkt hinter ihm folgte Kreckel auf Platz 5. Lessing belegte den 13. Platz. Scholl hatte beim Laufen mit Seitenstechen zu kämpfen und kam auf Rang 17 ins Ziel. Klinder erreichte den 21. Platz. Damit konnten die Nullfünfer erstmals die Teamwertung in der 2. Bundesliga Süd für sich entscheiden. Platz 2 belegte das Triathlon Team DSW Darmstadt II. Platz 3 ging an die Eintracht Frankfurt. Die Tabelle bleibt damit unverändert: die Darmstädter führen vor Freilassing und Würzburg. Allerdings konnten die Würzburger den Abstand zu Platz 2 bis auf einen Punkt verkürzen. Auf Platz 1 fehlen drei Punkte. Der Kampf um die Meisterschaft bei den noch anstehenden Wettkämpfen in Saarbrücken und Baunatal bleibt also spannend.

Foto: Sebastian Reinhard


 

 

Joomla templates by a4joomla